Spitzenkandidat Stoch im Wahlkreis Vaihingen Besuch auf Einladung von Landtagskandidat Torsten Liebig Andreas Stoch, SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, besuchte auf Einladung des örtlichen SPD-Landtagskandidaten Torsten Liebig den Wahlkreis Vaihingen. Im Zentrum des Besuchs standen die Themen gute Pflege und die Strohgäubahn. Die erste Station im Wahlkreis Vaihingen führte Stoch in das von der HeidehofStiftung betriebene Pflegezentrum Breitwiesenhaus. Im Gespräch mit der Einrichtungsleiterin Ulla Schaich erkundigte er sich danach, wie das Pflegezentrum bisher durch die Corona-Zeit gekommen ist. Er bedankte sich sehr für den großen Einsatz der Beschäftigten für die Bewohner des Pflegeheims: Die Gesellschaft habe noch gar nicht erkannt, wie viel sie den Pflegekräften zu verdanken hat. Deshalb äußerte Stoch sich empört über die Entscheidung der Caritas, einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für die Pflege und damit letztlich Tariferhöhungen abzulehnen. Dieser Schritt sei sehr bedauerlich. Stoch und Liebig betonten deshalb: “Wenn wir eine gute Pflege wollen, müssen wir die Beschäftigten auch ausreichend bezahlen.“ Der Spitzenkandidat verwies darauf, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil weitere Anstrengungen unternehmen will, um einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für die Pflegekräfte zu erreichen. Zweite Station für den Besuch war die Strohgäubahn von Korntal nach Heimerdingen, wo sich Oberbürgermeister Makurath (Ditzingen) Bürgermeister Dr. Wolf (Korntal-Münchingen) dem Besuch anschlossen. Die vom Landkreis Ludwigsburg und den Anliegerkommunen betriebene Nebenbahn war eine der ersten Eisenbahnen in kommunaler Trägerschaft, die mit großem Erfolg betrieben wird. Geschäftsführer Horst Windeisen der Betreiberfirma WEG berichtete den Besuchern zwar, dass die Fahrgastzahlen in der Corona-Pandemie wie insgesamt im öffentlichen Nahverkehr eingebrochen sind. Dies wird aber als vorübergehend eingeschätzt. Als wichtiger Faktor für den weiteren Erfolg fordern die Kommunalpolitiker mit Unterstützung von Torsten Liebig eine Durchbindung der Bahn nach Stuttgart. „Dass hier seit langem Stillstand herrscht, wie auch bei der Verlängerung der S 5 über Sachsenheim und Sersheim, ist für die Menschen enorm unbefriedigend“, erklärte Liebig. Der Landtagskandidat und Verkehrsexperte wies darauf hin, dass die S 6 in Richtung Stuttgart chronisch überfüllt sei. Das Land habe deshalb bereits einen Expressbus von Leonberg nach Stuttgart fördern müssen, um die S-Bahn zu entlasten. Der Schienenverkehr wäre für die Fahrgäste deutlich komfortabler, wenn nicht sämtliche Fahrgäste der Strohgäubahn noch auf die S-Bahn umsteigen müssten sondern direkt nach Stuttgart durchfahren könnten, erklärte Liebig. Stoch erklärte, dass die SPD den öffentlichen Nahverkehr auch angesichts der Klimakrise deutlich voranbringen wolle. Auch bei der Strohgäubahn müssten Verbesserungen geprüft werden. Die Fahrt endet schließlich in Heimerdingen, wo Andreas Stoch von einer Reihe von Genossen, darunter auch der Horrheimer Ortsvorsteherin Anita Götz erwartet wird. Götz ist in diesem Wahlkampf ebenfalls Liebigs Zweitkandidatin. Sie findet es gut, dass Andreas Stoch viel vor Ort unterwegs ist: „Ob in Ditzingen mit seinen Teilorten, bei uns in Vaihingen oder im Enzkreis, die Menschen an den Rändern des Ballungsraumes haben alle ähnliche Probleme: Defizite beim schnellen Internet und bei der Anbindung. Dafür sind unsere städtischen und dörflichen Gemeinschaften sehr stark. Ich denke, er nimmt beides mit für seine Arbeit nach Stuttgart.


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