Wichtige SPD-Persönlichkeiten der letzten 25 Jahre (ab 1997, Auswahl)

Werner Fuchs ein Leben für den Sportverein

Er startete in die Politik über die Liste der Freien im Jahr 1968. In der nächsten Wahl wechselte er zur SPD und war bis 1999 Fraktionsvorsitzender und stv. Bürgermeister. Für die SPD war er 1979 bis 1984 im Kreistag von LB.

Sein Engagement galt dem GSV und damit war er Initiator der ersten Sporthalle und später Förderer der Zweiten.

Verstorben

Elke Kogler

Als Honoratiorentochter mit CDU Hintergund fand sie im Jahr 1985 zur SPD. Als engagierte Bürgerin war sie in allen Bildungseinrichtungen Elternbeirätin oder stv. Gesamtelternvertreterin. Bereits 1994 kandidierte sie für den GR, verpasste den Einzug aber um wenige Stimmen. Seit 1999 ist sie Gemeinderätin, 2019 SPD-Stimmenkönigin. 2009 bis 2019 war sie eine der stv. BM, Kreisrätin von 2002 bis 2014. Für ihr Engagement gab es die Verdienstmedaille des Kreistags und die Ehrengabe des Deutschen Städtetags.

Viele Jahre ist sie bereits Beisitzerin oder Kassiererin und Beisitzerin bzw. stv, Vorsitzende der Kreis-SPD.

Eberhard Seidel – 40 Jahre Engagement  für die SPD

Gemeinderat von 1999 bis 2018(?) und in der Hemminger SPD Vorstandsmitglied, als Vorsitzender aktiv für ein Umsetzen der Werte der Sozialdemokratie ein

Eintritt m Jahr 1976 anlässlich der Bundestagswahl in der Helmut Schmidt Kanzlerkandidat war. Seit 1979 nach Hemmingen gekommen. Es war die Zeit einer stürmischen, aber nicht von Rückschlägen in der verschonten örtlichen Politik

Diese Zeit des Ortsvereins war eng mit ganzen Familien verbunden, bei denen meist beide Ehepartner, oft mit Kindern  aktiv als Mitglied oder auch als Nichtmitglied mitwirkten. Gemeinsam wurden Aktivitäten und Aktionen entwickelt, die die Hemminger SPD tw. noch heute prägen: Die „Raspel“, das „Waldfest“, die „Maiwanderung“ und die präzisen „Wahlprogramme“ zur Kommunalpolitik und „Leitbilder“ für kommunale Themen wie Umwelt, Verkehr, Soziales. Er brachte sich als Delegierte für den Kreisverband, Kandidat für Gemeinderats- und Kreistagswahlen ein.

Er war immer da, wenn Not an Mann/Frau war:  Als Vorstandsmitglied im Dreiergremium, als stellvertretender Vorsitzender, als Kassier und von  2010 bis  26 als Vorsitzender des Ortsvereins.

Wolfgang Stehmer – ein „Badischer! Aus der Atomstromstadt Philipsburg

Wolfgang wird 1970 SPD-Mitglied und kommt 1978 nach Hemmingen. Er ist mehr als 40 Jahren im Vorstand in Hemmingen. Sein zentrales Engagement liegt bei kommunalen Themen und bei den SPD-Arbeitsprogrammen, Waldfest, Kulturherbst

Tragende Säule, zusammen mit seiner Frau Lioba beim jährlichen satirischen

Jahresrückblick „Blick vom Eselsberg“ bei Maultaschen und Starkbier. Urgestein im      Vorstand, insb. Als Beisitzer „Öffentlichkeitsarbeit“ und damit Gestalter der „printRASPEL“.

Im Ortsverein

1982 – 1985  OVV Wolfgang Stehmer

1989 – 1999  OVV Wolfgang Stehmer

2000 – 2006 Mitglied im OVV Triumvirat Wolfgang Stehmer

2008– 2010  OVV Wolfgang Stehmer

                        Oder fast 25 Jahre (Mit-)Vorsitzender

2000 – noch RASPEL Redaktion und Layout

                        20 Jahre RASPEL-Redaktion

1999 – 2010  Vorsitzender, Beisitzer im Kreisvorstand

                        Oder 11 Jahre Kreisvorstandsvorsitzender

1984 – noch Gemeinderat, Fraktionsvorsitzender ab 2004

                        Oder über 35 Jahre Gemeinderat und                       

fast 20 Jahre Fraktionsvorsltzender

2004 – 2014  zwei Amtsperioden Regionalrat

Oder 10 Jahre Regionalrat

1996               Wolfgang Stehmer kandidiert für den Landtag, gewinnt über 10% dazu

2006 – 2011  Wolfgang Stehmer eine Amtsperiode im Landtag

                        Setzt sich für Strohgäubahn und verbesserten Rettungsdienst ein

                        Oder 5 Jahre Landtagsabgeordneter

Wolfgang Stehmer ist die herausragende Persönlichkeit des SPD-Ortsvereins

Hemmingen, der engagierte Repräsentant und sehr geehrtes

und beliebtes Mitglied. Der SPD Bundesvorstand hat Ihm die Ehrenurkunde und die Ehrennadel in Gold verliehen

Dr. Walter Zimmermann, wichtiges SPD-Mitglied und einflussreicher Gemeinderat

Über sein Engagement als Student im Sozialdemokratischen Hochschulbund (SHB) kam Dr. Walter Zimmermann zur SPD. Bereits 1980 wurde Dr. Walter Zimmermann mit einem hervorragenden Ergebnis in den Gemeinderat gewählt. Bis zu seinem Ausscheiden 2004 hatte er mehrfach das höchste Stimmenergebnis. Dr. Walter Zimmermann war in zwei Legislaturperioden SPD-Fraktionsvorsitzender und übte in einer Periode das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters aus. Auch bei den Kreistagswahlen konnte er ein gutes Stimmenergebnis erreichen.

Seine Schwerpunkt Themen waren und sind die Umweltpolitik, die Ortsentwicklung, der Wald und die Anliegen der Bürger. Dr. Walter Zimmermann verschaffte sich im Gemeinderat immer wieder Gehör und vertrat die Themen offensiv.

Nach seinem Eintritt in die SPD Hemmingen brachte er sich engagiert im Ortsverein eine gehörten zum „Raspel- Team, stattete diese mit damals moderner Technik aus  und beteiligte er sich aktiv bei den kommunalpolitischen Programmen der SPD.

Zwei bezeichnende Beispiele seiner Arbeit möchte sind hervorzuheben, da sie an Aktualität nicht verloren haben.

1987-1989 führten Dr. Walter Zimmermann, Ulla Frey und Michael Kogler den Ortsverein. Zusammen mit Michael Kogler und Manfred Gutbrodt setzte er sich mit einem Bürgerbegehren 1987 für der Erhalt der Hofanlage Rapp in der Münchinger Straße 2 ein. Die gesetzliche Hürde, 15% der Unterschriften der wahlberechtigten Bürger konnte erfüllt werden, Die Bürgerbefragung wurde aber aus formalen Gründen abgelehnt. Novum war, dass eine öffentliche Information und Diskussion erst nach der Beschlussfassung möglich waren. Es war eine vertane Chance, Bürger in die Ortsentwicklung einzubinden. Bezeichnend war dann, dass der Sofortvollzug des Abrisses des Gebäudes beantragt wurde, obwohl die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens noch nicht geklärt war. Eine Veröffentlichung über den Sachverhalt wurde im Gemeindeblatt dazu abgelehnt, also zensiert.

Das zweite Bespiel zeigt seine Überlegungen und Forderungen auf, die im Zusammenhang mit dem ersten Umweltbericht im Jahre 1994 von der SPD aufgestellt wurden. Dabei wurden erste Einzelmaßnahmen zur Biotopvernetzung verwirklicht. In einem 3seitigen ausführlichen Artikel in der Raspel 2/1984 unter der Überschrift „Umwelt in Hemmingen“ nahm Dr. Walter Zimmermann Bezug auf die erforderlichen Maßnahmen, die umgesetzt werden sollten, um umweltbewusst in der Gemeinde leben zu können.  Ein Artikel, der eine hohe Aktualität hat und in die heutige Zeit übertragen werden kann.  Heute macht er die Hemminger Geschichte erlebbar. Mit seinem umfangreichen Buch zu den Flurnamen, das Pate stand er für die Straßennamen in der Hälde und sein Buch zum Hemminger Jesus greift er Historisches auf, die Hemmingen fast vergessen waren.

Sein aktuelles politisches Engagement gilt dem Erhalt des Hauses Hauptstraße 4.

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