Nach dem Aufbruch der von der SPD verantworteten Bildungspolitik, die durch Förderung der Kindergärten, Gemeinschaftsschulen, G 9 Gymnasien und Bildungsurlaub gekennzeichnet war entwickelt sich unter grün-schwarz das ganze wieder zurück. Bildungswahrheiten sind seit Jahren, dass der Schulerfolg in Baden-Württemberg stark vom Bildungsniveau der Eltern abhängig ist. D.h. das Thema Chancengleichheit im „Musterländle“ ist stark unterbelichtet. Mit Gemeinschaftsschulen die über ein Lernkonzept, das individuelles Lernen zulässt, die zusätzliche Betreuung bieten und deutlich später selektieren wurde ein wichtiger Weg beschritten. Dies ging oft mit einer Ganztages-Betreuung einher. Der Weg ist aber nur vollendet, wenn dieser Schultyp auch eine Gymnasiale Oberstufe notfalls in Kooperation anbietet. Die Idee, eine Schule, alle Angebote ist für die Eltern von großer Bedeutung. Hier blockiert nun Grün-Schwarz. Und das Konzept wird auch damit nach und nach ausgehöhlt. Ebenso verweigert sich das Land einer freien Wahl von G 8 bzw. G 9 Gymnasien. Auch hier zeigt sich, dass mit G 8 viele Kinder benachteiligt werden. In der Konsequenz bedeutet dies mit 17 Abitur, mit 20 Bachelorabschluss. Die einzigen denen es nutzt ist das Land, das Lehrer einspart.

Also statt Bildungsinitiative gibt es Bildungsrückbau.


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